| Energieriese RWE sponsort tierquälerisches Delfinarium |
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| Geschrieben von AKT- Institut für Mitweltethik - (openPR) | |
| Sonntag, 16 März 2008 | |
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Image Propaganda der Energiekonzerne: Vattenfall geht an die Schulen, E-ON baut angeblich Gezeitenkraftwerke und RWE fördert Tierquälerei?
Die Energiekonzerne sind wohl verzweifelt– und neigen zu unüberlegten Maßnahmen, um ihrem zunehmenden Imageverlust in der Gesellschaft entgegen zu wirken, gilt es doch, sich mittels Greenwash umweltbewusst zu verkaufen, so Peter H. Arras, Geschäftsführer der AKT gGmbH in Biedesheim/Rheinland-Pfalz. „Dabei hat RWE aber zum gänzlich falschen Mittel der Wahl gegriffen, indem sie einen fünfjährigen Fördervertrag mit dem Zoo in Duisburg eingegangen sind.“ „Mit fünf Mio. Euro des Energieriesen soll die nunmehr zum RWE- Delfinarium umdeklarierte tierwidrige Delfinhälterung fortbestehen, während zeitgleich das Kartellamt dem Verdacht des massenhaften Betrugs der Energiekonzerne an ihren Kunden auf den Grund geht, - Schilda lasse grüßen“, so Arras. Die AKT kann nicht nachvollziehen, wie sich RWE dermaßen schlecht beraten lassen konnte und verweist darauf, dass Delfinarien in der Gesellschaft als tierquälerische Einrichtungen megaout seien. Nur noch vier Delfinarien hätten mehr schlecht als recht in Deutschland überlebt und die Schließung weiterer würde der bundesdeutsche Tierschutz noch in diesem Jahr in Angriff nehmen. Arras, der mit seiner Kampagne bereits 1994 das Delfinarium im Holidaypark im Pfälzischen Hassloch im Verlaufe von einem Jahr beseitigte, weiß, dass Wale in Binnenlandeinrichtungen nicht art- und verhaltensgerecht gehalten werden könnten: „Jeder Einsatz ihres Sonars zur Umgebungsorientierung und Kommunikation mit Artgenossen macht in einem rundum geschlossenen Bassin keinen Sinn. Die hochfrequenten Schallwellen werden wie in einem Resonanzkörper unverzüglich monoton von Wänden und Boden reflektiert, weswegen die Tiere zu psychischen Autisten verkommen und als hochsoziale Tiere völlig vereinsamen.“ ![]() AKT - Quelle: (openPR) Auch der Delfin- und Walschutzaktivist Andreas Morlok aus Radolfzell ist fassungslos: „Kann ein Energieversorger immer wieder seine Kundschaft weiter schröpfen und zugleich sein Geld für eine Anlage verschleudern, in der Delfine für rein kommerzielle Zwecke ausgebeutet werden?“ Morlok verweist darauf, dass nicht ohne Grund kein Delfin in europäischen Delfinbecken in der dritten Generation nachgezüchtet sei und dass jeder zweite der freien Wildbahn qualvoll entrissen worden wäre. Er ruft die Kunden von RWE deshalb auf, den Anbieter zu wechseln und sich hierdurch nicht am Leid der Delfine in Duisburg zu beteiligen. Arras fügt die Tatsache hinzu, dass Delfinarien zwangsläufig Auslaufmodelle in Deutschland seien, da die Bundesregierung bereits im letzten Jahr bestätigt hätte, dass Genehmigungen zum Import kleiner Zahnwale zu kommerziellen Zwecken nicht mehr erteilt würden. Auch bestehe ein Importverbot dieser Tiere in die Europäische Union. Angesichts dieser Faktenlage stelle sich RWE auf die Seite der Verlierer und zeige somit, dass sich wohl auch in ihrer PR- und Marketingabteilung der Dilletantismus breit mache. Gemeinsam mit anderen Bündnissen kündigen die Tierschützer schon jetzt ein „heißes Jahr“ im Kampf gegen die letzten Delfinarien in Deutschland an und fordern RWE auf, sich aus dem Kooperationsvertrag mit dem Zoo in Duisburg noch rechtzeitig zu lösen. Peter H. Arras bietet dem Energiekonzern konstruktive Gespräche bezüglich der Frage an, ob vielleicht ja die Förderung des Tierschutzes nicht einen viel besseren Image- Effekt erzielen würde, als die Finanzierung von Tierquälerei. |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 25 März 2008 ) |
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