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2010
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Editorial

Die „moderne“ Haflingerzucht

Samstag, 31 Juli 2010

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Matthias Atzmüller braust im Vollspeed zum Grand Prix! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von RUTH M. R. BÜCHLMANN   
Donnerstag, 02 September 2010

Drei erste Plätze und Top-Ergebnisse für das österreichische Kleeblatt - Plus alle Ergebnisse

Matthias-Atzmüller,-Foto:-R.Glaser
Matthias Atzmüller, Foto: R.Glaser
 

 

Mit einem CSI2* und einem CSI4* hatte das österreichische Kleeblatt bestehend aus dem Kärntner Spitzenreiter Gerfried Puck und den drei Oberösterreichern Matthias Atzmüller, Iris Murray und Josef Schwarz jun. gleich zwei große internationale Turniere im ukrainischen Donetsk am Programm. Der weiten Anreise von über 2.500 Kilometern und dem großen Aufwand dafür standen zehn ausgeschriebenen FEI Rolex Weltranglistenspringen gegenüber, die das rot-weiß-rote Quartett in die ferne Ukraine lockten.

Im Rahmen des CSI2*, das als erste Station der Donbass Tour vom 27. bis 29. August über die Bühne ging, zählten sowohl das samstägige Championat als auch der Grand Prix zum Weltranglistenranking. Die Österreicher zeigten sich in bestechender Form, punkteten gleich am ersten Tag mit einem Sieg über 1,30 m durch Iris Murray (OÖ), einem 2. Platz von Josef Schwarz jun. (OÖ) über 1,40 Meter und einem 3. Platz von Alpenspanteamreiter Gerfried Puck über 1,35 Meter. Auch der Samstag (28.08.2010) lief mit zwei Siegen von Matthias Atzmüller (1,30 m) und Josef Schwarz jun. (1,35 m), einem 4. Platz von Gerfried Puck (1,35 m) und dem 5. Rang von Matthias Atzmüller auf seiner Tamina 9 im Championat ab.

Beim Grand Prix am Sonntag überstrahlte jedoch die leistung des österreichischen Duos "Matthias Atzmüller & Tamina 9" alles. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Iris Murray und Josef "Pepi" Schwarz jun. qualifizierte sich der aktuelle Staatsmeister für das finale Stechen. Mit unendlich viel Risiko und einem wahren Hasardritt schaffte Matthias Atzmüller den fulminanten Grand Prix Sieg! "Das Turnier hier ist auf 2*-Niveau, aber wirklich unendlich schwierig. Wir waren zu sechst im Stechen und das war ein reines Rennen", meinte der erfolgreiche Österreicher im Interview. "Die Pferde sind jedenfalls super drauf und Tamina ist ja immer schnell. Doch hier habe ich mir gedacht, dass ich das Stechen entweder gewinne, oder irgendwo zerschelle. Gott sei Dank ist's der Sieg geworden."

Für die Österreicher und alle anderen Internationalen geht es diese Woche mit einem CSI4*-Event weiter. Dieses bietet sowohl am Eröffnungstag (Freitag) als auch am Samstag drei Prüfungen mit 20.000 Euro. Am Sonntag gibt es mit dem Finale der Mittleren Tour (1,45 Meter) und dem Grand Prix (1,55 Meter) zwei Weltranglistenspringen, die mit 20.000 bzw. mit 30.000 Euro dotiert sind.

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